Oktober 1924

Wilhelm Mayer gründet das Unternehmen als Eisen- und Drahtwaren-Großhandlung in der Goethestraße in Fürth.

1925

Durch den Eintritt des Bruders Tobias Mayer entsteht der Firmenname „GEBR. MAYER“. Die Jahre nach der ersten Währungsreform 1923 waren vom wirtschaftlichen Umfeld her sehr schwierig.

1932

Infolge der Weltwirtschaftskrise des Jahres 1929 und der anschließenden Rezessionsjahre scheidet im Jahre 1932 Herr Tobias Mayer wieder aus dem Unternehmen aus. Herr Wilhelm Mayer setzt nun den Aufbau der Firma alleine fort.

1935

Herr Wilhelm Mayer verunglückt im beruflichen Einsatz tödlich. Dies war für die Familie ein schwerer Schlag! Seine Frau, Elise Mayer, führt nun die kleine Firma - zur Existenzsicherung für sich und ihre beiden Kinder - fort.

1942

Die weitere weltgeschichtliche Entwicklung wollte es, dass Sohn, Heinz Mayer, der den Beruf des Kaufmanns erlernt hatte und für die Weiterführung der Firma vorgesehen war, im Jahr 1942 im Afrika-Feldzug fiel. Frau Elise Mayer und ihre Tochter Grete Mayer, ebenfalls gelernte Kauffrau, führen die Firma erfolgreich durch die Kriegs- und Nachkriegswirren.

1924 bis 1949

Das Sortiment der Eisenwaren Großhandlung umfasst in den frühen Jahren Schaufeln, Nägel, Drahtwaren, Lescha-Mischer, Baustahl-Rabitzmatten und Kanalguß. In den späteren Jahren kommen Kellerfenster, Lichtschachtroste und Garagentore hinzu. Hunderte von Lescha-Mischern werden verkauft.

ab 1950

Die Angebotspalette wird durch den Vertrieb von Baumaschinen und Baugeräten zukunftsorientiert erweitert. Zum Lieferprogramm gehören nunmehr auch Förderbänder, Kompressoren, Aufzüge, Putzmaschinen und Verdichtungsgeräte.

1950

Herr Paul Lämmermann, der im Jahre 1949 Frau Grete Mayer heiratet, steigt in die Firma mit ein.

1951

Gartenschau in Fürth

1959

Nachdem im Jahr 1959 der erste Potain-Laufkatzen-Kran verkauft werden kann, wird der Vertrieb von Hochbaukranen in den 60er Jahren ausgebaut. Die Firma GEBR. MAYER ist heute der älteste noch existierende Potain-Händler Deutschlands. Eine Lieferantenbeziehung die bis heute 54 Jahre besteht.

1960

Zur weiteren Entwicklung der Firma wurde das Grundstück in der Eisenstraße 2 in Fürth gekauft und mit einem modernen Neubau versehen.

1962

Im Februar 1962 lädt GEBR. MAYER erstmalig Kunden zu einer Hausausstellung ein. Seither heißt die Firma ihre Kunden in regelmäßigen Abständen bei sich willkommen. Alle helfen mit!

1962

Erster Betriebsausflug nach Bad Mergentheim.

1972

GEBR. MAYER wird PFT-Partnerhändler für Putzmaschinen und Mörtelpumpen.

1974

Das Unternehmen wird 50 Jahre. Aufgrund der schwierigen Zeit, maßgeblich bedingt durch die 1. Ölkrise, verzichtet man jedoch auf Feierlichkeiten.

1975

Im Jahre 1975 konnte der Werksvertretungsvertrag mit Hünnebeck für den Vertrieb von Systemschalungen, Schalungsgeräten, Gerüsten und Hallensystemen zum Abschluss gebracht werden.

1976

Herr Dipl.-Kfm. Wilhelm Lämmermann, Sohn von Grete und Paul Lämmermann, tritt nach Abschluss seines Studiums der Betriebswirtschaftslehre in das Unternehmen ein und gestaltet die Geschicke der Firma fortan mit.

1977

Nach der überstandenen Baurezession der Jahre 1973/1974 muss der Servicebereich entscheidend ausgebaut werden. 1977 werden daher in der Eisenstraße 2 eine Werkstatt gebaut und die Sozialräume vergrößert.

1979

Die Büroräume werden aufgestockt und somit Platz für weitere Mitarbeiter geschaffen.

1980

Von 1980 bis zum Jahre 2001 ist GEBR. MAYER mit einem eigenen Messestand auf der BAUMA in München vertreten. Seit 2004 trifft man sich mit den Kunden auf den Messeständen der maßgeblichen Lieferanten.

1981

Das wachsende Baumaschinengeschäft, das mittlerweile nicht mehr nur aus Verkauf und Service, sondern immer mehr auch aus Vermietung besteht, erfordert zusätzlich viel Platz. So wird das Gelände an der Magazinstraße erworben.

1983

1983 kommen noch die Flächen in der Eisenstraße 7 dazu, wodurch der Betrieb insgesamt von 5500 auf 12000 m² Fläche anwächst.

1986

Takeuchi-Kompaktbagger werden ins Vertriebsprogramm aufgenommen - der Start einer sehr erfolgreichen Zusammenarbeit.

1989

Mit dem Eintritt in die Geschäftsleitung von Frau Dipl.-Kfr. Elisabeth Kleinschmidt, Tochter von Grete und Paul Lämmermann, werden die Weichen auf weitere Expansion gestellt. Die Aktivitäten werden mehr nach draußen gerichtet und die 1. Niederlassung am Standort Münchberg in Oberfranken wird eröffnet.

1990

Im Zuge der deutschen Grenzöffnung folgt 1990 der Schritt nach Sachsen, wo man ab Mitte 1990 aktiv wird. Aus provisorischen Anfängen heraus entsteht 1992/1993 in Chemnitz ein großzügiger Neubau. Am 17. Juni 1993 - dem früheren Tag der deutschen Einheit wird das 13200 m2 große Gelände offiziell eingeweiht.

1993

Der DirekthändlerVertrag zum Vertrieb des Case-Tiefbaumaschinen-Programms wird unterzeichnet.

1996

Am 01.07.1996 folgt schließlich die Eröffnung der Mietstation Schwarzenberg im Erzgebirge. Damit kann das Unternehmen seine Präsenz in Sachsen nochmals verbessern. Die räumlich Enge im Stammhaus Fürth bleibt aber weiter bestehen

1997

Herr Paul Lämmermann, der das Unternehmen in den Jahrzehnten nach dem Krieg maßgeblich gestaltet hat, verstirbt am 19.10.1997. Große Bewunderung und Dank für seinen 47 Jahre langen unermüdlichen Einsatz für die Firma begleiten Ihn auf seinem letzten Weg.

1998

Nach intensiven Verhandlungen kann im Mai 1998 der Kaufvertrag für ein 23600 m² großes Grundstück auf dem Gelände der ehemaligen Johnson-Kaserne in Fürth unterschrieben werden. 5 Monate später steht der Rohbau, nach 8 Monaten wird das Objekt bezogen.

1999

Das 75-jährige Firmenjubiläum feiert GEBR. MAYER gleichzeitig mit der offiziellen Einweihung des neuen Gebäudes in der Johann-Zumpe-Straße 11 in Fürth. Alle Kunden werden im Rahmen der Hausausstellung in den neuen Räumlichkeiten herzlich willkommen geheißen.

1999

Die Firma verabschiedet Herrn Günther Emer, der im Herbst 1952 seine Lehre im Hause begann und nach 47 Jahren als Prokurist in den wohlverdienten Ruhestand geht.

1999

Abschluss des Vertrages mit der Firma Schaeff - heute Terex zur Übernahme des Vertriebs von Kompaktbaggern, Midibaggern und Radladern. Mittlerweile blicken wir auf 15 Jahre erfolgreiche Zusammenarbeit zurück.

2002

Im Juli 2002 zieht die Niederlassung Münchberg nach Hof um und wird zur Mietstation umgebaut.

2006

Es wird eine Vertriebsvereinbarung für Atlas Mobil- und Kettenbagger in den Verkaufsgebieten Mittelfranken/Oberpfalz geschlossen.

2012

Frau Kathrin Lämmermann, Tochter von Cornelia und Wilhelm Lämmermann, beendet ihr Studium der Betriebswirtschaftslehre als Master of Science und steigt als 4. Generation in das Unternehmen ein.

2012

Übernahme des Vertriebes von Schäffer Kompaktradladern und Teleradladern für den Baubereich.

2013

Beginn des Vertriebs von Faresin Teleskopen außerhalb der Landwirtschaft.

2013

Der GEBR. MAYERKatalog erscheint in Farbe und völlig neuem Design.

2014

GEBR. MAYER feiert 90-jähriges Firmenjubiläum. Mit 100 Mitarbeitern an 4 Standorten blickt man erwartungsvoll in die Zukunft.